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CHIXXS on Tour – Surf Lanka

Ashley Stutz – eine junge Frau, die es liebt, zu surfen! Nach ihrer Reise in ein Traumland nahm sie sich Zeit, ihre Eindrücke zu teilen und uns mit Tipps zu guten Surfferien zu verhelfen. Denn Ashley lebt und liebt nicht nur die Wellen und das weite Blau, oftmals sind es viel mehr die kleinen Eindrücke, die sie zum Staunen bringen. Momente, die prägen, packte sie in wundervolle Sätze. Herzlichen Dank an Ashley – keep on SURFING!T.a

PascalSurfin

Ayubowan und willkommen im Paradies

Ich lasse gedanklich die mit Alkohol betriebenen Motoren der einheimischen Tuk-Tuks aufheulen und lade euch in eine Rundreise durch Sri Lanka ein. Schnallt euch fest an, denn Sri Lanka hat nicht nur schweisstreibend scharfes Essen zu bieten, sondern auch herzerwärmende Sonnenuntergänge und Wellen, die jedem Surfer das Augenwasser vor Freude steigen lassen.
Ayubowan steht für «ein langes Leben» und wird hier als Begrüssungsformel genutzt. Doch insgeheim wünscht man sich nach wenigen Tagen auf der Insel im Indischen Ozean nicht «nur» ein langes Leben, viel mehr unglaublich lange Ferien, denn es ist ein Ort zum verlieben. Folgender Reisebericht ist chronologisch nach einem klassischen Tagesablauf aufgebaut, begonnen beim Aufstehen.

Guten Morgen Frau Schildkröte

Hier haben Frühaufsteher einen entscheidenden Vorteil. Wer es schafft, sich zwischen 5 und 6 Uhr in der Früh an den Strand zu quälen, wird nicht nur von einem kinoreifen Sonnenaufgang begrüsst. Mit etwas Glück begegnest du einer der zahlreichen Wasserschildkröten, die ihre riesigen Körper über den Sand schleppen, um an einem geschützten Platz ihre Eier zu legen. Meint es das Glück dann richtig gut, entdeckt ihr nicht nur die riesigen Kolosse, sondern auch deren frisch geschlüpften Nachwuchs. Und wer kann da schon ein «jöööööööö» zurückhalten. Wurde die Nacht dann mal anständig aus den Augen gerieben und die letzte Müdigkeit weggegähnt, ist der Körper, völlig unbewusst aber relativ schnell, aufs Surfen gepolt. Es dauert nicht lange, bis sich das frühmorgendliche Lineup mit gutgelaunten Surfern füllt.

Baby_Schildkroete

Morgen-Surf

Morgenstunde hat in Sri Lanka einen verdammt guten Surf im Munde. Unser Homespot in Ahangama schenkte uns jeden Morgen schöne, cleane Wellen mit ordentlich viel Wasser über dem Riff. Somit war schnell vergessen, was einem am Nachmittag jeweils ängstlich am Fuss kitzelte und mir ein hübsches Andenken hinterliess: Der gute alte Freund, das Riff. Doch auch der von zwei Reef-breaks abgegrenzte Beach-break bereitete uns in der Zeit von Januar-Februar vor der Türe des «7sky Idyll Guesthouse» mächtig viel Spass. Die Wellen kamen kontrolliert und hatten die nötige Power, um als Anfänger oder beginnender Grünwasser-Surfer optimal profitieren zu können.

Schwarztee und Meersalzbutter

Schwanden die Kräfte langsam und der Hunger liess den Magen rumoren, dass die Wale schon fast geantwortet hätten, wurde es Zeit für ein ausgewogenes Frühstück im Camp. Und wer hätte es gedacht, in Sri Lanka wird auch zum Frühstück Curry serviert. Doch in aller Liebe zum einheimischen Curry bevorzugte ich jeweils die Curry-Alternativen. Ein Teller voll mit frischen, lokalen Früchten, von Mango bis Papaya, gefolgt von frischem Brot mit leckerem Meersalzbutter und dem köstlichsten Schwarztee. Einen Liter später ging es jeweils an die Tagesplanung bis zum nächsten Surf, der am späteren Nachmittag stattfand.

Surfcamp_readytosurf

Es gibt Tempel, Tempel und ach ja, Tempel

So reich dieses Land mit Religionen bestückt ist, so unglaublich viele Tempel sind hier auch zu finden. Von Hindu- bis Buddhatempel, von Moscheen bis katholischen Kapellen hat Sri Lanka alles zu bieten. Meist liegen diese Sehenswürdigkeiten, egal wo man gerade ist, nur wenige Tuk-Tuk-Minuten entfernt. Ist das Kapitel Tempel dann mal abgeschlossen, sind die Teeplantagen ein echtes Highlight. Dafür müsste jedoch schon etwas mehr Zeit eingerechnet werden, denn der weltbekannte Grün- und Schwarztee gedeiht im Hochgebirge von Sri Lanka in der Region von Nuwara Elia. Trotz über 30 Grad an den Küstenorten, sollte fürs Hochgebirge ein Pullover und Regenjacke eingepackt werden. Das ideale Wetter für den Tee ist bekanntlich leider nicht das Wunschwetter eines sonnenhungrigen Touristen. Neigten sich die Nachmittage langsam dem Ende zu, zuckten uns wieder die Arme und der Blick wanderte Richtung Küste. Dong – Zweite Runde surfen ist angesagt.

BuddhaTempel1

Hikkaduwa – surfen bei den Hippies

Als Abwechslung zu Ahangama ist zu dieser Jahreszeit das alte Hippiedorf Hikkaduwa zu empfehlen. Zwar lässt die Qualität der Wellen etwas zu wünschen übrig, jedoch sind die Strandbars nach dem Abendsurf umso besser. Unser Problem mit den Wellen in Hikkaduwa war, dass sie sehr nahe am Ufer brachen und somit für nicht so geübte Surfer einen gewissen Angstfaktor mit sich brachten. Wenn der «swell» jedoch etwas abnahm und die Wellen weiter ins Meer rauswanderten, lagen auch für uns noch die ein oder andere ordentliche Welle drin. Und wie schon erwähnt sind in Hikkaduwa die Abende und vor allem Nächte mit der letzten Welle noch lange nicht zu Ende. So lässt einem der einheimische, aus Kokosnussmilch gebrannte, Arrak die anstrengenden Stunden auf dem Brett vergessen und einem klarer werden, dass man in einer Strandbar zu Reggae-Rhythmen inmitten eines Paradieses gerade die Nacht durchtanzt. Neigt sich auch dies dem Ende zu, ist nur noch eines klarzustellen: Wenn ihr Nachts schockartig durch ein Zusammenzucken in den Beinen aus dem Traum gerissen werdet und euer Puls rast, als würdet ihr eine Welle nach der anderen catchen, dann sind dies definitiv Anzeichen eines erfolgreichen Surftags.

Ein Dank auch an Pascal Brotzer, Mitautor und Gründer von WaveUp : http://waveup.ch/

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