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Let`s get to know Sina Candrian..

Wie hat deine Leidenschaft zum Snowboarden gestartet?

Ich bin in Flims aufgewachsen. Meine Grosseltern wie auch mein Vater standen schon als Kinder auf den Ski. Natürlich wurde ich in den Wintersport hineingeboren. Es war nichts ungewöhnliches, das ich mit drei Jahren schon meinen ersten Skiversuch startete. Anfangs der 90er kam das Snowboarden auf. Mein Vater musste diese Sportart unbedingt ausüben und er war von Anfang an begeistert. Nicht lange danach, als ich 5 Jahre alt war, hat es mich und meine Mutter auch gepackt. Am Anfang war es sehr mühsam für meine Eltern, da es fast keine Kinderboards gab. Aber als ich zum ersten Mal auf dem Board stand, wusste ich, dass ist es, dass möchte ich in meiner Zukunft machen!

Gab es da jemanden der dir speziell den gewissen PUSH gegeben hat?

Da waren mehrere Personen, zuerst war es sicher mein Vater, er hat mir das Snowboarden beigebracht. Meine Mutter gab mir den push, nach einem Sturz nochmals aufzustehen und weiter zu üben. Als ich im Park in Laax war, lernte ich Daniel Wieser kennen. Er unterrichtete die Freestyle Academy in Laax und nahm mich auf. Nach dem einen Tag fragte er mich, ob ich morgen wieder mitmachen möchte und so bekam ich meinen definitiven Platz in dem Snowboard Zirkus! Heute ist er wieder mein Coach, wie auch ein toller Freund und der beste Motivator! Im kreativen Bereich wurde ich stark durch Marco Widmer geprägt und gepusht! Er zeigte mir wie man sich im Backcountry verhält und dass das Powdern einfach nochmal etwas ganz anderes ist als das parkfahren! Ich bin überglücklich, dass ich so viele tolle Leute um mich herum habe, die mir immer wieder den nötigen Push gaben um weiter zu machen!

Wenn du an die letzten Jahre denkst, was wahr dein absolutes Highlight?

Ganz klar; die After Saison Film Session in Laax. Zum ersten Mal wird Laax diesen Herbst einen Film herausbringen. Im Frühling nach der offiziellen Saison wurde ein riesen Kicker und weitere “übergaile“ Obstacles für uns Fahrer aufgestellt. Wir konnten uns nochmals richtig auf dem Crap Sogn Gion austoben. Es machte richtig Spass den Gab Kicker zu fahren und ich probierte ein Fs 1080, welcher ich dann auch als erste Frau stand. Dies war natürlich ein absolut tolles Gefühl! Die ganze Session mit der guten Atmosphäre und all den motivierten Riders ist einfach unvergesslich!

Und beim Reisen gibt es da auch was?

Natürlich, es gibt unendlich viele Reisen die mich als Mensch geprägt haben. Die Reisen nach Südkorea und Japan werde ich nie vergessen. An diese Orte wäre ich kaum gewesen, wenn nicht in der Nähe ein Wettkampf statt gefunden hätte! Durch das Reisen lernte ich viele verschiedene Leute und Kulturen kennen. Ich erlebte viele aussergewöhnliche Situationen, die mich zu dem Menschen machen den ich heute bin! Ich bin froh, mit so jungen Jahren schon so viel gesehen und erlebt zu haben. Den seit ich 16 Jahre alt bin habe ich das Glück die Welt zu bereisen und bin immer wieder verzaubern von den neuen Orte!

Was sind deine Ziele für die kommende Winter Saison?

Ein grosser Anlass werden sicher die Olympischen Spielen in Sochi. Diese finden im Februar statt und ich habe das Glück, dass ich mich mit den Resultaten der letzten Saison quasi schon qualifiziert habe. Auf diesen Event freue ich mich, jedoch ist der Druck auch ein bisschen da, denn zum ersten Mal wird Slopestyle an den Olympischen Spielen durchgeführt. Die X Games in Amerika (Aspen) sind immer ein Higlight, da kommen alle Winteractionsportler zusammen. Der Slopestyle in Aspen liebe ich! Nach den Spielen werde ich hoffentlich auch ein bisschen Zeit finden um mich wieder einmal im Backcountry auszutoben! Mein Ziel ist es wieder in Laax filmen zu gehen und hoffentlich einen Part zusammen zu bekommen, welcher alle Facetten (Pipe, Kicker, Backcountry, Rails etc.) des Snowboardens beinhalten! Das ist mein grosses Ziel, ob es schon diese Saison klappt, werden wir sehen!

Wie fühlt es sich an als Frau (Snowboarding) am Freestyle.ch zu fahren?

Letztes Jahr durften wir Frauen zum ersten Mal mitfahren. Ich war hyper nervös, da einige Jungs meinten, dass wäre dann nicht allzu einfach über diesen Sprung zu hüpfen. Zum guten Glück war Isabel Derungs an meiner Seite. Wir sagten uns Augen zu und durch! Es war überhaupt nicht schlimm und der Jump war auch sehr angenehm! Wir hatten grossen Spass an der Crossover Session gegen und mit den Jungs zu fahren.

Wie war es dieses Jahr für dich?

Dieses Jahr bekam ich wieder eine Einladung, was mich sehr freute! Es war der Beweis, dass wir uns letztes Jahr behaupten konnten. Überglücklich war ich natürlich gleich dabei und freute mich den ganzen Sommer wieder auf diesen Event. Leider war ich dieses Jahr als einzige Frau dabei. Ich bin mir gewöhnt mit Jungs zu fahren, von dem her war es nichts Spezielles für mich. Die Jungs haben mich gepusht und wir genossen die Atmosphäre und den Applaus der Gäste!

Du bist an grossen Events dabei auf der ganzen Welt, was ist dir wichtig bei diesen Contest?

Allgemein ist es immer sehr wertvoll, wenn man mit Leuten unterwegs ist, mit denen man sich super versteht. Stimmt das Umfeld fühlt man sich fast an jedem Ort wohl! Natürlich ist es auch wichtig, dass ich mich während den Reisen gut ernähre. Ich bin Vegetarierin, nicht in allen Kulturen ist man da herzlich willkommen! Darum bevorzuge ich Wohnungen anstatt Hotels. Ich koche lieber mein Essen selbst.

sinaCandrian

Dein „Home Mountain“ ist Laax, was bedeutet dir dieser Ort?

Laax ist für mich Heimat. Bin ich in Laax fühle ich mich wohl, kann Energie tanken und treffe mich mit Freunden und Familienmitgliedern! Zudem habe ich das Glück, dass Laax der beste Resort überhaupt ist. Ich kenne den Berg sehr gut und weiss immer wo man Powder finden kann. Möchte ich trainieren, finde ich einen tollen Park, welcher fast keine Wünsche offen lässt. Was kann man sich noch mehr wünschen?!

Was liebst und lebst du sonst noch nebst dem Snowboarden?

Neben dem Snowboarden habe ich zwei Jahren an der Pädagogischen Hochschule studiert. Dieses Jahr setze ich aus, da ich die Anwesenheitspflicht nicht einhalten kann. Irgendwann wenn ich nicht mehr Profi Snowboarderin bin, möchte ich Schule geben. Mir bedeutet es viel mit Kinder zusammen zu arbeiten!

Im Sommer bin ich sehr gerne am Meer. Ich möchte gerne besser surfen können. Aber es macht auch Spass kleine Wellen zu surfen und ab und zu gespült zu werden.

Kunst interessiert mich auch. Diesen Frühling war ich an der Biennale in Venedig! Es hat mich wirklich beeindruckt, was Kunst alles beinhalten kann und wie es auf Menschen wirken kann. Selbst bin ich aber eher ein unbegabter Künstler. Das Fotografieren liegt mir wahrscheinlich am ehesten!

Wie sieht dein perfekter Tag auf dem Berg aus?

Die Landschaft ist verschneit. Mit meinen Freunden fahre ich den ganzen Tag diverse Hänge und wir bekommen einfach nicht genug von diesem Powder-Adrenalin! Als Stärkung kehren wir im No Name ein und geniessen einen Kaffee. Nachher geht es zurück in das Backcountry, wir finden einen Absprung mit genialer Landung! Ohne gross zu shapen, springen wir ein paar Mal über diesen Hüpfer! Die Session macht allen Spass und gegenseitig pushen wir uns. Abends liege ich müde und überglücklich im Bett….

Zum Schluss, hast du ein Tipp an die CHIXXS da draussen?

Egal was du machst und auf was du Bock hast, mach es für dich, mach das was dich flasht! Geniesse jeden Ride und jeden Tag! Lass dich niemals unterkriegen und erfülle dir deine eigenen Träume!

sina Candrian

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