Sonnenschutz am Gletscher: Zwei Begleiter, die mich auf dem Trientgletscher überzeugt haben

Wenn man sich in den Bergen bewegt, denkt man oft zuerst an die richtige Ausrüstung: Steigeisen, Pickel, Helm oder Seil. Was dabei gerne vergessen geht? Ein zuverlässiger Sonnenschutz. Gerade auf Schnee und Eis kann die Sonneneinstrahlung überraschend intensiv sein.
Für meine Grundausbildung im Fels- und Eisgelände auf dem Trientgletscher hatte ich deshalb zwei Produkte von Sherpa Tensing mit dabei: den Sun Stick und den Spray Mist. Beide wurden während der Tour auf die Probe gestellt und haben sich dabei als echte Begleiter für alpine Abenteuer erwiesen.
Wer draussen aktiv ist, weiss, wie wertvoll einfache und schnelle Lösungen sein können.
Der Zustieg: Leichter Schutz für warme Aufstiege

Bereits beim Zustieg zur Hütte zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite. Obwohl wir uns in alpinem Gelände bewegten, wurde es schnell warm und schwitzig.
Genau hier spielte der Spray Sun Mist seine Stärken aus. Er lässt sich in wenigen Sekunden auftragen, zieht rasch ein und hinterlässt kein klebriges Gefühl auf der Haut. Besonders angenehm fand ich, wie gut er auch trotz Schwitzen auf der Haut blieb. Selbst beim anstrengenden Zustieg hatte ich nie das Gefühl, den Sonnenschutz gleich wieder auszuschwitzen oder ständig nachtragen zu müssen.
Später kam der Sun Mist erneut während einer Übung zum Standbau im Rahmen des Hochtourenkurses zum Einsatz. Gerade beim Klettern und Arbeiten mit dem Seil ist das ein grosser Vorteil: Keine schmierigen Hände, kein unangenehmer Film auf der Haut und weiterhin ein sicheres Handling von Seil und Material.
Auf dem Trientgletscher: Sonnenschutz unter extremen Bedingungen

Am nächsten Morgen ging es früh los. Unser Ziel war die Gletscherzunge des Trientgletschers hochzusteigen und am Gletscher diverse Übungen durchzuführen. Auch wenn die Temperaturen frisch waren, darf man die Sonne in dieser Umgebung nicht unterschätzen. Schnee und Eis reflektieren einen grossen Teil der UV-Strahlung und erhöhen die Belastung für die Haut deutlich.
Hier kam der Sun Stick Face zum Einsatz.
Was mir sofort gefallen hat: Der Stick liegt angenehm in der Hand und lässt sich präzise auftragen. Besonders praktisch im alpinen Gelände ist, dass man theoretisch nicht einmal die Handschuhe ausziehen muss. Ein paar schnelle Bewegungen über Nase, Wangen und Stirn, fertig.
Der Sun Stick Face hinterlässt dabei keine störenden Fettspuren oder einen weissen Film im Gesicht. Stattdessen bleibt eine leichte Schutzschicht zurück, die nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor Wind und trockener Bergluft schützt. Gerade an langen Tagen im Hochgebirge ist das ein angenehmer Nebeneffekt.
Mein Fazit
Während zwei intensiven Tagen auf dem Trientgletscher haben sich beide Produkte bewährt jedes auf seine eigene Art.
Der Sun Mist ist für mich die perfekte Lösung für warme Zustiege, sportliche Aktivitäten und Situationen, in denen es schnell gehen muss. Leicht, unkompliziert und ohne klebriges Hautgefühl.
Der Sun Stick Face überzeugt dort, wo die Bedingungen rauer werden: auf Schnee, Eis und in hochalpinem Gelände. Einfach anzuwenden, auch mit Handschuhen, und mit einem angenehmen Schutz gegen Sonne, Wind und Wetter.
Wer gerne in den Bergen unterwegs ist, sei es beim Wandern, Klettern, auf Hochtouren oder bei anderen Outdoor-Abenteuern, findet in diesem Duo zwei praktische Begleiter, die genau dort funktionieren, wo man sie braucht: draussen.


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