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Surf und Camping Roadtrip Highlights für die Westküste Frankreichs!

Als absolute Portugal und Nordspanien Fans war die Französische Westküste für mich und meinen Partner immer nur ein kurzer Zwischenstop am Anfang oder Ende unserer Vanlife Trips. Und auch nur dann, wenn die Wellen in der Region Hossegor gerade gut waren. Andernfalls hatten wir es in den Jahren zuvor einfach immer gemieden. Allem voran, weil wir folgendes damit verbanden: Volle Strände, zu viele Menschen im Line-Up, teure Lebensmittel und Benzin, keine Möglichkeit frei zu stehen und kostspielige Campingplätze.

Doch wir wurden eines besseren belehrt! Ja, man könnte sagen, wir haben ein wenig unser Herz an Frankreich verloren. Deshalb möchte ich euch in diesem Beitrag einige, wenige aber dafür meine absoluten Lieblings Spots, die wir während unseres sechswöchigen Roadtrips kennen lernten, vorstellen. Generell rate ich immer: behalte den Surf-Forecast und damit auch den Wind im Auge. Frankreichs Westküste ist quasi ein langer Sandstrand, die Bänke können aber leicht jedes Jahr anders liegen. Je weiter nördlich du dich befindest, desto weniger ist im Wasser los. Hier trifft der Swell im Sommer jedoch auch seltener an, da dieser Bereich, ab der Bretagne und nördlicher, von England geschützt ist. Trotzdem hatten wir im Juni auch dort noch einen guten Surf. Wie das im Hochsommer aussieht, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus eigener Hand sagen.

Carcans Plage

Hier ist der Surf-Hype mit großen Surfcamp-Brands noch nicht ganz angekommen. Aber Geheimtipp ist der Campingplatz bei Carcans Plage nicht mehr. Deshalb ist es besonders wichtig, hier frühzeitig zu reservieren. Allem voran, wenn man für einen längeren Zeitpunkt (mehr als ein bis zwei Nächte) stehen möchte. In diesem Dorf gibt es nämlich kein Aire de Camping Car. Freistehen wird in Frankreich, meines Wissens nach, außerdem sehr streng und hoch bestraft. 

Contis Plage

Ein süßes Dörfchen mit Häusern, die auf die Dünen gebaut wurden. Hier gab es für uns schöne, kleine Longboard Wellen (Aber wie immer: Forecast checken!) Wir schliefen am Aire de Camping-Car. Die Dusche war zu keinem Zeitpunkt geöffnet, was aber okay war. Mehrere Waschbecken und zwei Toiletten stehen am Aire de Camping-Car zu Verfügung. Dank der Bäume gibt es auch Schatten.

Biscarrosse

Obwohl der Ort selbst schon fast überlaufen ist, hat es uns der Aire de Camping-Car doch etwas angetan. Idyllisch unter riesigen Pinienbäumen parkt man hier gut im Schatten. Was einerseits sehr angenehm ist, andererseits aber auch die Solaranlage nicht laden lässt. Aufgepasst: gegen Hauptsaison hin ist dieser Aire sehr beliebt und es kann sein, dass es bei deiner Ankunft bereits voll ist. Hier gilt nämlich: Wer zuerst kommt, bekommt auch einen Parkplatz.

Gleich nebenan gibt es auch einen Campingplatz, für diejenigen, die es gerne etwas bequemer haben. Am Aire gibt es nämlich lediglich Toiletten, aber auch einen Ort um die Camper-Toilette zu entleeren. Biscarrosse selbst bietet sich an um mal wieder richtig unter Menschen zu kommen. Surf-Shops, viele Lokale und ein Supermarkt sowie ein Laundry-Salon. Hier findest du sogut wie alles. 

Dune du Pilat: Wir sind absolute Touri-Banausen und lassen jede Attraktion mit Freude aus. Doch die Dune du Pilat haben wir uns dann doch angesehen. Absolute Empfehlung hier für einen halben Tag stehen zu bleiben! 

Plage de La Torche

Geschützt richtung Norden öffnet sich dieser Strand Richtung süden hin. Hier gibt es ebenfalls ein Aire de Camping Car. Dieser Bereich ist einfach eine flasche Ebene neben der Straße und dazu kostenlos. Wir übernachteten hier eine Nacht und hatten einen etwas verwehten, kleinen Surf.

Crozon, Bretagne

Plage de Goulien 

An diesem langen Strand gibt es Wellen unterschiedlicher Größe je nachdem, ob man weiter südlich oder nördliche surft, und woher der Schwell kommt. Wir übernachteten nicht an diesem Parkplatz

Plage de Pen Hat

Hier verweilten wir eine ganze Woche. Der Camping Camaret sur Mer ist kostengünstig und man erreicht nach einem kleinen Spaziergang den Surf-Strand (direkt über den Hinter-Ein/Ausgang) Obwohl es für uns sehr verregnet war, genossen wir diese Ecke von Frankreich sehr. 

Camping Le Truc Vert

Am Cap Ferret gelegen bietet dieser Campingplatz alles was man braucht. Ein frisches Croissant in der Hand spazieren wir vom Camping etwa 10 Minuten – wie soll es anders sein – über Dünen zum Spot. Hier scheint es einfach nicht so viele Surfer her zu verschlagen, wie südlicher. Leider war hier aber Mitte Juli auch kaum noch swell. Wir verbrachten trotzdem eine wunderbare, ruhige Zeit auf diesem Camping, bevor wir unseren Frankreich Trip beendeten. Eines weiß ich genau: Frankreich, wir kommen auf jeden Fall gerne wieder.

Foto Credit – Andreas Weiss

Warum wir in Frankreich Campingplätze und Airs dem Freistehen in Frankreich vorzogen? 

Die meisten Gebiete sind bewohnt und auch gut besucht. Uns war es wichtig, dass wir uns entspannen können und nicht des Nächtens von der Polizei oder einem Ranger geweckt wurden. Während dieses Trips lernten wir die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes sogar ein wenig lieben, um ehrlich zu sein. Wir waren etwas müde vom langen Reisen und wollten unseren Stellplatz nicht so oft wechseln, sondern gerne länger an einem Ort bleiben. Dinge mal draußen stehen und liegen lassen, unser Tarp aufspannen für Schatten und Schutz vor Regen und eine Wäscheleine aufhängen. Ja, es sind die kleinen Dinge! 

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